Mittwoch, 3. Juli 2013

Wer braucht Feminismus? Na, wir!

Jasmin Mittag war in den USA und hat von dort etwas mitgebracht. Sie stellt beunruhigt fest, dass der Feminismus diejenige soziale Bewegung mit dem schlechtesten Image sei: „Sich für Umweltschutz, Tierrechte oder Frieden einzusetzen, ist zum Beispiel wesentlich angesehener“.

Natürlich ist es ein Mysterium, warum viele Menschen eine halbwegs intakte Umwelt oder die Vermeidung von Atomkriegen für wichtiger halten als etwa eine Quote, die einer kleinen Menge privilegierter Frauen Spitzenpositionen in der Wirtschaft garantiert. Jedenfalls müsste deutlich sein, dass das so nicht geht und das Image des Feminismus verbessert werden muss – und so wurde Mittags Idee, eine Idee aus den USA zu importieren, von vielen Medien und vielen berühmten Frauen und Männern begeistert aufgegriffen und verbreitet. Nach dem Vorbild der amerikanischen „whoneedsfeminism“-Kampagne erläutern nun auf Facebook, im NDR (siehe oben) und auf er eigens eingerichteten Webseite viele berühmte und weniger berühmte Menschen, warum Feminismus für sie wichtig ist.

Doch leider wird die charmante Idee Mittags von einigen auch kritisiert – und zwar, wie der NDR auf seiner Webseite überrascht feststellt, mehrheitlich von Männern. „Viele von ihnen scheinen sich vom Feminsmus (sic) bedroht und in ihren Rechten eingeschränkt zu fühlen.“ Natürlich hätte mit dieser Paranoia niemand rechnen können – doch so wird zumindest klar, dass der Feminismus (der doch eigentlich nichts anderes möchte als das Gute in der Welt, Frieden und Gerechtigkeit für alle) sein Image-Problem vermutlich männlichem Verfolgungswahn zu verdanken hat.

„Ich brauche Feminismus für mehr Gerechtigkeit auf der Welt“ steht auf dem Schild, das Mittag in die Kamera hält. Und so ist auch schon klar, wie das öffentliche Gespräch über den Feminismus geführt werden muss: Es kommt vor allem darauf an, einfach nur geduldig seine schlichte Grundwahrheit zu verkünden und sich durch Einwände nicht beirren zu lassen. So ungefähr funktioniert das Gespräch:

Gerechtigkeitsliebende Feministin: Ich brauche Feminismus für mehr Gerechtigkeit auf der Welt.
Paranoider männlicher Kritiker: Aber warum dann „Feminismus“? Wenn es um Gerechtigkeit für alle geht, geht es doch nicht nur um Frauen, oder?
GF: Ich brauche Feminismus für mehr Gerechtigkeit auf der Welt.
PmK: Okay, seh ich ein. Aber setzt das nicht voraus, dass per definitionem nur Frauen Opfer von Benachteiligungen werden können? Was ist mit den Vätern, die nicht bei ihren Kindern sein können, nur weil die Mütter das so wollen? Was ist mit den Nachteilen von Jungen im Bildungssystem? Was ist mit den riesigen finanziellen Transferleistungen von Männern zu Frauen über die Sozial- und Krankenkassen? Was ist mit den doppelten Standards bei der häuslichen Gewalt, bei denen Gewalt von Frauen gegen Männer systematisch verschleiert wird? Was ist mit der deutlich niedrigeren männlichen Lebenserwartung, der deutlich höheren Selbstmordrate, der deutlich höheren Rate bei der Obdachlosigkeit – könnte es nicht sein, dass es dafür auch strukturelle Ursachen gibt? Was ist mit den Tausenden von sogenannten Gleichstellungsbeauftragten, die sich öffentlich finanziert allein um Frauen kümmern? Was ist…?
GF: (gähnt) Ich brauche Feminismus für mehr Gerechtigkeit auf der Welt.



Endlich beweisen: Feminismus hilft gegen jedes Übel in der Welt In ganz ähnlicher Weise sammelt die Webseite der Aktion Statements prominenter Feminismusbedürftiger, die jeweils bekannte Klischees wiederholen. Zum Beispiel Andrea Nahles, die – ähnlich wie etwa Gregor Gysi – den Feminismus braucht, „weil nur eine Gesellschaft, in der Frauen und Männer gleichgestellt sind, eine moderne Gesellschaft ist." Gleichberechtigung, nicht „Gleichstellung“ ist durch das Grundgesetz garantiert – doch selbstverständlich kann weder von Nahles noch von Gysi verlangt werden, auf die simple Idee zu kommen, dass zwischen beidem ein Widerspruch bestehen könnte.
 
Wer aber allen Menschen gleiche, freiheitliche Rechte gibt, wird erleben, dass sie aus diesen Rechten ganz Unterschiedliches machen – will man das verhindern und sie „gleichstellen", muss man entweder Gleichberechtigung oder Freiheitsrechte oder beides einschränken. (Dazu ein klärender Text von Günter Buchholz). Der Satz könnte also auch lauten: „Ich brauche Feminismus, weil ich gegen Freiheit und Gleichberechtigung bin." Oder: „Ich brauche Feminismus, weil mich politische Zusammenhänge nicht interessieren.“ Danke, Andrea! Danke, Gregor!

Noch seltsamer ist Christine Lüders, Vorsitzende der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: „Ich brauche Feminismus, weil uns Frauen Gleichstellung nicht einfach zufliegt wie ein warmer Windhauch." Die Vorsitzende macht hier also mal eben in einem einzigen Satz klar, dass es ihr allein um Frauen geht – dass auch sie Gleichstellung favorisiert und Gleichberechtigung der Geschlechter ablehnt – und dass sie zu einer Ideologie steht, deren Protagonistinnen immer mal wieder mit antimännlicher Feindseligkeit arbeiten. Warum lacht eigentlich niemand, wenn ausgerechnet eine solche Frau ausgerechnet Vorsitzende der Antidiskriminierungsstelle wird?

Kaum harmloser sind andere Statements. Sahra Wagenknecht braucht Feminismus, „weil Machos und männliche Arroganz nicht nur in der Politik nervig sind" (weibliche Arroganz ja bekanntlich im Unterschied zur männlichen eine erquickliche Wohltat).

Sharon Adler, Herausgeberin eines Online-Magazins, braucht Feminismus, „solange weltweit jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Gewalt erlebt" (Männer erleben ja bekanntlich keine Gewalt, bzw. es ist ganz okay, wenn Männer Gewalt erfahren, und dass die Rede von „jeder dritten Frau" haltlos ist, hat Sharon Adler sicher ganz einfach noch nie gehört).

Sven Lehmann, Vorsitzender der Grünen NRW, braucht Feminismus, „weil Mannsein mehr ist als Karriere, Herrschaft und Macht." (Ohne den Feminismus wäre sicher nie ein Mann auf diese bahnbrechende Idee gekommen; und Feministinnen andererseits würden ja bekanntlich nie auf die Idee kommen, Männlichkeit mit Macht oder Herrschaft zu verknüpfen)


Weite Horizonte Männerrechtler müssen für sich ja durchaus nicht in Anspruch nehmen, dass ihre Perspektive auf feministische Politik die einzig mögliche, angemessene und fundierte ist. Für die Betreiberinnen der Kampagne ist es aber schon ein Problem, dass es überhaupt  abweichende Perspektiven gibt. Es ist offenkundig, dass es dabei nicht um eine offene Auseinandersetzung über die Frage geht, ob feministische Positionen überzeugend und sinnvoll sind. Stattdessen wird ein geschöntes feministisches Selbstbild wieder und wieder bestätigt und jedem kritischerem Blick die Legitimation abgesprochen.

Es geht dabei um die Überzeugung der Überzeugten, nicht um die der Kritiker, um eine rituelle Bestätigung der eigenen Glaubensinhalte, nicht um ihre Diskussion – es geht darum, die Reihen zu schließen, Selbstzweifel zum Verstummen zu bringen und die eigene mediale Hegemonie zu exerzieren. Einfach und etwas grob pointiert: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dieser Kampagne perfektionieren die Kunst, sich selber in den Hintern zu kriechen, blicken sich dort fasziniert um und halten die Wände ihres Darmausgangs für den Horizont der Welt (kein Wunder übrigens, dass sie dabei überall „Kackscheiße“ entdecken, deren Existenz den Fortbestand des Feminismus dringend notwendig macht).

Immerhin ehrlich ist Christa Stolle, Vorsitzende von Terre des Femmes: „Ich brauche Feminismus, damit alle Mädchen und Frauen dieser Welt gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei leben können!"

Ähnlich erfrischend macht Angelika Hauser von medica mondiale klar, dass es um Frauen und Mädchen geht und dass die Männer und Jungen sehen können, wo sie bleiben: „Wir brauchen Feminismus, weil Frauen und Mädchen frei von Gewalt und Unterdrückung leben sollen – in Friedens- und Kriegsgesellschaften.“ Darüber werden sich manche Männerrechtler möglicherweise ärgern – ich aber finde es ausgesprochen angenehm, wenigstens nicht auch noch solidarisch einsehen zu müssen, dass der Feminismus doch auch für Männer gut sei.
 
Auf den Punkt bringt es schließlich Angelika Aliti: „Nicht ich, sondern alle Frauen brauchen Feminismus, denn er bedeutet, auf die eigenen Rechte und Interessen zu schauen.“ Genau – und bloß nicht auf die der anderen. Warum nur könnte irgendjemand etwas dagegen haben?


Occupy feminism! Männer also sind einfach nicht feministisch genug, und das ist ihr Problem, selber schuld. In den USA haben das viele, die auf die Kampagne reagiert haben, verstanden, und sie elegant okkupiert. Die Webseite „A Voice for Men“ berichtet davon, wie Männer „Who Needs Feminism" ironisierten oder sarkastisch kopierten (und listete zudem unzählige Gründe auf, warum wir eine Männerrechtsbewegung brauchen; die folgenden Statements sind zum Teil frei übersetzt) :

Ich brauchte Feminismus, weil mich jemand belehren musste, dass es nur meine Schuld war, als meine Borderline-Ex mich fast in den Selbstmord getrieben hätte.

Ich brauchte Feminismus, um zu begreifen, dass ich eine Freundin aus Afrika nicht aus Liebe oder Zuneigung treffen wollte – sondern dass ich als weißer Junge lediglich auf Trophäenjagd war.

Ich brauchte Feminismus, um zu verstehen, dass meine 50jährige alkoholkranke Tante mich keineswegs vergewaltigte, als ich zehn war – ich vergewaltigte sie! Danke, Feminismus, dass Du mich das gelehrt hast!

Ich brauche Feminismus, damit sich alle Frauen in meinem Büro sicher und stark genug fühlen, offen über ihr Sexleben zu sprechen und Kommentare über die Ärsche der Männer zu machen.

Ich brauche den Feminismus, damit jemand meine Stimme zum Verstummen bringt.


Wir sehen: Das sind genau die Unterstützer, die der Feminismus in seinem Kampf für das Gute und gegen das Schlechte braucht – es wäre eine Sünde, diese Liste nicht fortzusetzen. Hier sind einige Vorschläge:

Ich brauche Feminismus, weil ja irgendjemand meinem Sohn erklären muss, weshalb es nur zu seinem Besten ist, wenn er ohne Vater aufwachsen muss.

Ich brauche Feminismus, um nicht auf die blöde Idee zu kommen, Gewalt gegen Männer sei genauso schlimm wie Gewalt gegen Frauen.

Ich brauche Feminismus, um zu verstehen: Wenn mir im Zug die Frau gegenüber ihre Brüste vor’s Gesicht hält, ist das keineswegs von ihr grenzverletzend – grenzverletzend ist allein mein männlicher Blick.

Ich brauche Feminismus, weil irgendjemand die verdammten zwölfjährigen Machos daran hindern muss, mit ihren traditionellen Männlichkeitskonzepten Erfolg in der Schule zu haben.

Ich brauche Feminismus, weil es irgendwie diskriminierend ist, dass man Gewalt nicht geil finden darf – weil man aber „Schwanz ab“-Sprüche immer raushauen und als „progressiv“ verkaufen kann.

Ich brauche Feminismus, weil die herkömmlichen Standards für Wissenschaftlichkeit irgendwie diskriminierend sind und die Gender-Studies uns davon befreien können.

Ich brauche Feminismus, um zu verstehen, dass meine Wange der Hand meiner Freundin weh tut, wenn sie mich schlägt.

Und noch ein Satz exklusiv für diejenigen feministischen Freundinnen unserer obersten Gleichstellungsbeauftragten, die gern und öffentlich von der systematischen Ermordung aller Männer oder ihrer Reduktion auf einen Bruchteil der Gesellschaft träumen: Ich brauche Feminismus, weil Faschismus gerade irgendwie aus der Mode ist.

Und einer für unsere linken Parteien: Wir brauchen Feminismus, weil wir uns ohne die Ersatzkonflikte des Geschlechterkrieges vielleicht irgendwann mit sozialen Ungerechtigkeiten beschäftigen müssten.

Und noch ein Satz exklusiv für Sven Lehmann, Grüne NRW, den er gern ohne Angabe der Quelle benutzen darf: Ich brauche Feminismus, weil das Reich feministischer Geschlechterklischees der einzige Ort ist, an dem Männer sich noch als mächtige Herrscher beschreiben können, ohne dass jemand lacht.

Männerrechtler sollten also aufhören, den Feminismus zu bekämpfen. Wesentlich besser, geschickter und eleganter ist es, ihn so lange ge- und entschlossen zu unterstützen, bis er zusammenbricht. 

Viel Spaß dabei!







PS. Ich wurde auf die Kampagne durch einen Leserkommentar hingewiesen und habe meine Antwort darauf hier ausgebaut.

Kommentare:

  1. Ich glaube, man kann den Feminismus und die Genderei am Besten mit Humor und Satire bekämpfen. So gesehen ist die amerikanische Reaktion von Männern auf die Kampagne der richtige Weg. Die vom Feminismus zum Teil vertretenen Absurditäten (etwa aktuell die Ablehnung von Männer- und Frauenbratwürtsten) müssten Kabarettisten und Satiriker eigentlich beflügeln.
    KlausT

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. @ Klaus T Die beiträumige Thematisierung der gegenderten Bratwürste hat tatsächlich ein großes komisches Potenzial - das allerdings unfreiwillig oft auch schon ausgeschöpft wird, so dass vielleicht für Satiriker gar nicht mehr viel zu tun bleibt. ;-) Ich finde es aber auf jeden Fall wichtig, auch einmal ein wenig Leichtigkeit in die Debatte zu bringen, Bitterkeit ist schon genug da - und das geht mit satirischen Mitteln ja ganz gut.

      Danke übrigens für die Empfehlung im Forum Männerrechte - die hat mich gefreut!

      Löschen
    2. Und noch ein kurzfristiger Hinweis zu den Kommentaren: Blogspot ist gerade offenbar ganz besonders beflissen, wenn es um die Sortierung von Kommentaren in den Spam-Ordner geht - ich hab da heute schon mehrmals Kommentare rausgeholt, bei denen ich nicht weiß, wie die dort gelandet sind (u.a. einen Kommentar von mir selbst?!). Falls also heute etwas nicht sofort veröffentlicht ist, steckt keine Absicht von mir dahinter - ich kümmere mich bei nächster Gelegenheit darum.

      Löschen
  2. Ich brauche Feminismus, weil laut aktuellem Zensus 2 Millionen mehr Frauen als Männer im deutschen "Patriarchat" immer noch zu wenig sind.

    AntwortenLöschen
  3. Ich brauche Feminismus, damit Beschneidung bei Jungen nicht länger legal ist.

    (Danke Frau Roth, Frau Kynast, Frau Schröder und Frau von der Leyen für das Gesetz zur Beschneidung von Jungen)

    http://www.humanist-news.com/beschneidungsgesetz-wer-stimmte-fur-das-gesetz-wer-dagegen/

    AntwortenLöschen
  4. Ich brauche Feminismus, damit sich auch weiterhin Kindeswohl auf Mutter reimt.

    AntwortenLöschen
  5. Ich brauche Feminismus, weil Sanktionen des Arbeitsamtes immer noch nur doppelt soviel Männer als Frauen betreffen.

    AntwortenLöschen
  6. Ich brauche Feminismus, um zu begreifen, dass mehr Geld für mehr Überstunden, mehr Verantwortung und höheres Gesundheitsrisiko ungerecht ist.

    AntwortenLöschen
  7. Ich brauchte Feminismus um zu verstehen das unser Rechtssystem scheisse und Diskriminierend für Männer und männliche Jugendliche ist.

    Meine Ex brauchte Feminismus um ihre Gewalt gegen mich und unser Kind hemmungslos ausleben zu können.

    Meine Mutter brauchte Feminismus um zu verstehen das man auch ohne Kontakt zu ihrem Enkel leben kann.

    AntwortenLöschen
  8. Jüirgen T. von den Grünen braucht Feminismus um zu merken wie dumm er ist, wie intelligent aber die Frauen durchschnittlich um ihn herum sind...

    Claudie D. braucht Feminismus um auch als Täterin das Opferabbo nicht zu verlieren.

    Das örtliche Frauenhaus braucht Feminismus, damit die Polizei gewaltätige Frauen dort entsorgen kann.

    Andrea N. braucht Feminismus um sich auf ihrem Quotenposten noch als unterdrückte Frau zu fühlen.

    Horst Arnold brauchte Feminismus um 5 Jahre ein vom Staat subventioniertes Dach über dem Kopf zu haben.

    Gregor G. braucht Feminismus weil es einfach gut für die Karriere ist.

    AntwortenLöschen
  9. Jasmin braucht Feminismus, um seit Inkrafttreten der SPD-internen Frauenquote vor 25 Jahren die Halbierung der Mitgliederzahl und der bundesweiten Wählergunst richtig Klasse zu finden.

    AntwortenLöschen
  10. Ich brauche Feminismus, damit Männer für das gleiche Verbrechen weiterhin schwerer bestraft werden als FFrauen.

    AntwortenLöschen
  11. Ich brauche Feminismus, damit Männer weiterhin sieben Jahre früher sterben als Frauen - denn wer wird schon gerne alt?

    AntwortenLöschen
  12. Ich brauche Feminismus, um auch in noch mal 40 Jahren unsere erfolgreiche Familienpolitik in den einzig richtigen nämlich Frauenhänden zu wissen.

    AntwortenLöschen
  13. Nun aber los, Männer! Verbreitet Eure Statements auf der dazugehörigen Website, auf Twitter und auf Facebook:

    http://werbrauchtfeminismus.de/mitmachen/

    https://www.facebook.com/werbrauchtfeminismus

    www.twitter.com/feminismusheute

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. @ Adrian Sehe ich auch so! Selbst ein Twitter-Muffel wie ich bekommt das hin... Ich freu mich aber auch weiterhin auf Beiträge hier. :-)

      Löschen
    2. Vergiss es. Wie bereits gesagt, auf Facebook werden solche Statements nicht freigeschaltet. Mein Post wurde umgehend gelöscht und mein Account zwecks Filter bubble gesperrt.
      Auf twitter halten sie sich hingegen (noch) zurück.

      Löschen
    3. "Vergiss es." Danke für die Informationen. Auf Facebook hab ich es noch nicht versucht, nur auf Twitter und auf der Webseite. Ich finde es gut, wenn hier an dieser Stelle Statements gesammelt werden - man kann aber ja wenigstens versuchen, auch andernorts zumindest ein paar Spuren davon zu hinterlassen.

      Löschen
    4. Also ich habe die FB-Seite grade mit den Sprüchen hier zugespamt und die ersten likes treffen ein.

      Warten wir ab, was passiert. ;-)

      Löschen
    5. Tatsächlich: Sekunden später ist alles gelöscht. Da paßt aber jemand auf. Vielleicht sollten wir da mal die liebe Aufpasserin in Schweiß bringen und mit mehreren Leuten ständig posten?

      Löschen
    6. Es ist quasi selbsterklärend, wenn "Wer braucht Feminismus?" ein Image-Problem des Feminismus konstatiert, welches sich jedoch so gar nicht in den Statements der Facebook-Kampagnenseite wider findet.

      Löschen
    7. Oh, weitere Sekunden später wurde die Möglichkeit deaktiviert, auf der Seite etwas zu posten. Man kann jetzt nur noch Fotos einsenden.

      Damit ist die Seite nun voll gefiltert.

      Löschen
    8. @jungsundmaedchen

      Jasmin braucht Feminismus, weil freie Meinungsäußerung, "Rechtsstaatlichkeitsprinzip, Aufklärung und all der Rotz" (Nadine Lantzsch) abgeschafft gehören.

      Löschen
    9. @jungsundmaedchen

      twittern!!

      Löschen
    10. Stimmt.

      Was mich darüberhinaus immer wieder wundert, ist, daß kein Feminismus der Meinung ist, sich eine offene Auseinandersetzung mit dem politischen Gegener leisten zu können.

      Und keinem Feministen scheint das aufzufallen - unfaßbar eigentlich.

      Vorschlag für eine neue Kampagne: "Nadine Lantzsch einweisen!" ;-)

      Löschen
    11. Sorry, aber wwer nicht gemerkt hat, daß Twitter die totale Zeitverschwendung ist .... ohne mich, Leute.

      Löschen
    12. Zumal seit #aufschrei der nächste Grimme Online Award Winner feststehen dürfte: #werbrauchtfeminismus.

      Löschen
    13. @ jungsundmaedchen Zu Nadine Lantzsch würd ich (lieber als den Hinweis auf psychische Befindlichkeiten)vorschlagen: "Ich brauche Feminismus, weil ich es nicht ertragen kann, wenn sich auch nur ein einziger verdammter, weißer, schleimiger Privilegienpenis in seinem Leben wohl fühlt." (http://www.ringfahndung.de/archives/antirassist-und-feminist-sascha-lobo-und-sein-privilegienpenis/)

      Löschen
    14. @jungsundmädchen. Das mit den dann nicht stattfindenden Diskussionen mag daran liegen, dass hier Shitstorms produziert werden, von den vielen Lügen und Drohungen mal ganz abgesehen. Genau so stellen wir uns alle Diskussionen vor.

      Löschen
    15. @ Anonym "dass hier Shitstorms produziert werden, von den vielen Lügen und Drohungen mal ganz abgesehen" Was ist damit gemeint?

      Löschen
    16. Damit dürfte einmal mehr gemeint sein, dass Offenheit und Dialog auf Augenhöhe wie gewohnt offiziell vorgetäuscht jedoch real stur verweigert wird.

      Löschen
  14. Ich brauche Feminismus, weil das Mathematikstudium viel zu mathematisch ist.

    (Vorschlag unserer Genderstudies Frau - schwierige Mathematik rauszunehmen, weil im späteren Leben kaum gebraucht - um den Anteil von Mädchen im Mathestudium zu erhöhen)

    AntwortenLöschen
  15. Ich brauche Feminismus, weil Leistungstests an Hochschulen mit Frauenboni versehen werden müssen.

    AntwortenLöschen
  16. „weil Mannsein mehr ist als Karriere, Herrschaft und Macht." (Sven Lehmann)

    Die überwältigende Mehrheit von Männern, vor allem die Millionen von Männern aus der Unterschicht, hat überhaupt keine Möglichkeit, Karriere zu machen, bzw. Macht und Herrschaft auszuüben. An der Aussage von Sven Lehmann zeigt sich ganz deutlich, dass der Feminismus ein Rückfall hinter das marxistische Reflexionsniveau ist. Jeder Marxist oder jeder, der Marx gelesen hat, weiß, dass Diskriminierung in erster Linie klassen- bzw. schichtspezifisch ist.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das ist ein interessanter Hinweis. Danke. :-)

      Löschen
    2. An Marx habe ich heute im Kommentarthread des NDR auch bereits erinnert. Die Linke hat ihn mit Übernahme durch den Feminismus offenbar vollständig vergessen.

      http://www.ndr.de/apps/php/forum/showthread.php?t=85712&page=3

      Löschen
  17. Eine aktuelle marxistische Kritik am Feminismus und an der Gleichstellungspolitik findet man in den Artikeln von Prof. Günter Buchholz:
    http://www.cuncti.net/streitbar/83-feministische-dichotomie-maenner-versus-frauen
    http://www.cuncti.net/streitbar/175-von-der-frauenemanzipation-zur-frauenprivilegierung

    AntwortenLöschen
  18. warum wird eigentlich nie thematisiert, was der feminismus tatsächlich ist und dass er dem nazionalsozialismus näher ist, als gedacht

    die nazis redeten von der weltverschwörung des judentums gegen die deutschen, die feministinnen reden die ganze zeit von der weltverschwörung des patriarchat (sind alle männer) gegen die frauen

    weiters kennt wohl jeder die filmsequenz des verbotenen nazipropagandafilms "der letzte jude", in der juden mit ratten verglichen, werden, welche krankheiten übertragen, unsozial sind, verbrecher sind und ihnen jegliche menschliche daseinsberechtigung abgesprochen wird

    was machen frauen, feministinnen die medien? sie vergleichen männer genau auf die selbe art und weise, wie damls die nazis die juden, denn frau sagt pauschal: männer pflegen sich nicht, sie sind dreckig (ja weil sie die ganzen drecksarbeien am bau, beid er müllabfuhr, am hochofen, in der forstwirtschaft usw) machen, für die sich die frauen zu schön sind, männer wären unsozial, würden sich nicht um kind und familie kümmern, wären nicht hilfsbereit (doch wer finanziert den frauen das zu hause sitzen? wer hilft beim reifenwechsel am auto dem anderen geschlecht?), männer würden krankheiten übertragen (siehe beshcneidungsdiskussion bei buben), männer sind pauschal verbrecher, vergewaltiger (man sehe sich mal das tv-programm an, jeden tag zig filme,s erien und berichte über vergewaltigungen - mach das mal bei juden, bei schwarzen ind er häufigkeit dann ist es rassismus, bei männern ist es anscheinend egal) usw, wie ist den das bild in den medien vom vater der sein kind umbringt und von der mutter, die ihr kind umbringt? der vater ist eine feige bestie, der die trennung nicht akzeptiert (auf die einseitige rechtslage zuungunsten der männer, unterhalt, finazieller ruin, kein recht auf das kind wird nie eingegangen), die mutter ist arm und die frage lautet "warum hat sie das getan", der mann ist schuld und sonst sind die kinder selber schuld, wenn es um die bestrafung geht heißt es dann, bem mann lebenslang, bei der frau, es bringt ja nichts sie zu kriminalisiern sie hat ja ihr liebstes verloren, nämlich ihr kind und frauen sind zu 90% schuldunfähig bzw verrückt, viele verbrechen sind strafrechtlich gar nicht relevant bei frauen (missbrauch von kindern in israel (habe nichts gegen israel nur gab es dazu mal einen bericht zu 2 fällen) zumindest bis 2010 und neuseeland his heute nicht mal strafbar es gibt kein verfahren und da dürfte es noch viele andere länder geben, wann wird bei uns jemals darüber berichtet, dass eine frau deswegen verurteilt wurde?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "warum wird eigentlich nie thematisiert, was der feminismus tatsächlich ist und dass er dem nazionalsozialismus näher ist, als gedacht" Das liegt daran, dass Nazi-Vergleiche in aller Regel krumm werden und dem, was man sagen will, imho eher schaden als nützen. Es gibt Teile im Feminismus, die den Begriff "faschistisch" verdienen, etwa den SCUM-Text von Solanas, der hier ja auch schon diskutiert wurde. Aber den Feminismus insgesamt damit zu vergleichen, wird schief.

      Ich hab mich zum Beispiel enorm darüber geärgert, als ich feministische Texte las, die Parallelen zwischen der Sitaution von Frauen im heutigen Deutschland und der von Juden im Nationalsozialisus zogen. Das ist in meinen Augen ein Missbrauch der Ermordeten. Ebenso würde ich nicht die Zahl der toten Männer im Zweiten Weltkrieg der Zahl der ermordeten Juden gegenüberstellen - das ist krumm und auch überhaupt nicht nötig.

      Sehr wichtig aber ist es, auf die Belastungen durchschnittlicher Männer hinzuweisen und sie deutlich zu machen. In dieser Hinsicht sind Feministnnen gleich doppelt blind: Sie ignorieren einerseits in der Regel Belastungen für Männer und konzentrieren sich allein auf Belastungen für Frauen - und sie konzentrieren sich, wenn sie über Männer sprechen, auf mächtige, gut gestellte, privilegierte Männer (sieht man ja z.B an der Frauenquote, oder an Konzepten wie dem der "hegemionialen Männlichkeit").

      Informationen zu der Situation von der überwiegenden Mehrheit der Männer sind sehr wichtig, und es ist überhaupt nicht nötig, sie durch Nazi-Vergleiche gewichtiger machen zu wollen (das schadet eher) - sie sind nämlich an sich schon schwerwiegend genug.

      Löschen
  19. männer wären selber schuld wenn sie im krieg sterben (dass sie dazu gezwungen werden fällt den damen der schöpfung nicht auf)

    in 3ten reich wurden 6 millionen juden umgebracht und wie viele männer? der I. und II Weltkrieg waren genderzide das ist aber nie thema da heißt es immer die nazis waren frauenfeindlich, na ja die frauen konnten zu hause bleiben und sollten kinder bekommen, die "privilegierten" männer konnten "freiwillig" im gegensatz dazu kanonenfutter spielen und durften ach großartig wahrscheinlich nach russland reisen, was ihnen auch noch vom staat bezahlt wurde (nach dem krieg wurden sie dann noch großzügig weitere 10 jahre in uranbergwerken vom russischen staat freundlich udn großzügig durchgefüttert), frauen waren da ja wirklich massiv beanchteiligt, nur was passiert in der us-armee, da gibt es frauen und als es hieß ab in den irak, wurden plötzlich viel mehr soldatinnen als "normal" schwanger und waren nicht einsatzfähig, als ein general das kritisierte war der teufel los - frauenfeindlich

    die frage ist doch, welche macht hat ein durchschnittsmann (der handwerker, der der techniker, der akademiker)?? sicher nicht mehr als frauen und es ist eigenartig - genau jene frauen, die am privilegiertesten sind (politikerinnen, journalistinnen, moderatorinnen, soziologinnen) jammern die ganze zeit wie benachteiligt sie doch wären - diesen frauen fehlt doch jegliche empathie, und jede soziale ader - sie können sich nicht in andere in dem fall männer hineinversetzen, männer versetzen sich aber tagtäglich in die situation von frauen, denn alles wird aus der sicht der fraen behandelt, männer gehen unter, das auch undemokratisch, weil mäner in all den ausschüssen, beratungsstellen nicht vorkommen und kein mitspracherecht haben, das sollte in einer demokratie aber vorhanden sein


    in österreich gehen frauen 5 jahre eher in pension, bekommen also 5 jahre eher pensionsermäßigungen (es gibt weitere 2 staaten in der eu, die ein eigenes frauenpesniosnalter kennen) das bedeutet mit der 5 bis 6 jahre längeren lebenserwartung, dass frauen fast doppelt so lange wie männer in pension sind und und im schnitt 410.000€ an pension im lebne ausbezahlt bekommen, männer bekommen im gegnsatz knapp 320.000€ ausbezahlt - aber frauen sind benachteiligt, nur österreichische männer müssen zwangsdienste verrichten (sozialdienst oder militärdienst) aber frauen sind benachteiligt, weil auslandseinsätze nicht so gefördert werden, wie von männern, im familen recht sind im deutschsprachigen raum alle männer massiv benachteiligt was ja urteile vom egh eindrucksvoll beweisen,

    AntwortenLöschen
  20. im medizinischen bercih sind natürlich auch frauen benachteiligt, wobei sie überall viel besser versorgt sind als männer und 6 jahre länger leben, männer kommen bis 45 mit geschlechtsspezifischen krankheiten in der medizinischen vorsorge gar nicht vor (bei frauen wird brsutkrebs ganz anders behandelt als prostatkrebs bei männer, wobei die krankheits- und todesfälle von der anzahl sehr ähnlich sind) hautkrebs wurde bei frauen in deutschland wesentlich früher untersucht als bei männern, wobei männer aufgrund der größe viel mehr hautzellen haben als frauen, gesundheitsbeauftragte gibt es nur für frauen, gleichstellungsbeauftragte gibt es nur für frauen usw usw, an der meduni wurden bei den letzten aufnahmetests den frauen nachd er prüfung bonuspunkte vergeben, damit am ende prozentual gleich viele frauen den test bestanden haben, wie zur prüfung angetreten sind nämlich ca.60% - normal schafften von den 60% angetretenen frauen nur 40% der aufgenommen frauen den test - somit war der test frauenfeindlich, weil so viele frauen durchfielen, obwohl die tests sonst überall funktioniert haben, dass aber 60% frauen antreten ist in ordnung - es gibt spezielle ausbildungsplätze nur für frauen, findet man keine frauen, dann werden die stellen gar nicht besetzt (bei siemens oder basf), förderpläne und programme gibt es derzeit nur für frauen in bildung und beruf - aber frauen sind benachteiligt - grotesk das ganze

    feministinnen sind wie der dieb, der schreit "haltet den dieb" bis jetzt funktioniert diese taktik bei vielen menschen in der gesellschaft noch - wie lange noch, das ist die frage, viele haben diese sexistische bewegung, welche mit rassistischen thesen argumentiert, schon durchschaut

    AntwortenLöschen
  21. man stelle sich mal vor ein politiker geht her und sagt "ich bin nazi", und dann wenn man ihn darauf aufmerksam macht, gehts noch, dann meint der "es gibt unterschiedliche nazis, man müsse da differnzieren", da würde jeder sagen "hast einen knall" und die politische karriere wäre bei der ersten aussage schon zu ende

    beim feminismus ist es das selbe, nur die politischen konsequenzen fehlen noch, da sagen viele frauen ich bin feministin und wenn man sie auf die problematik hinweist, dass einige dieser gruppe offen fordern, männer abzuschlachten, aufzuhängen und auszurotten, dann kommen sie mit der phrace an "es gibt unterschiedliche feministinnen, man muss da differenzieren"

    ein abgeordnater leistet einen eid, dass er sich für das land und die menschen einsetzt, es gibt ein grundgesetz, wonach niemand aufgrund seines geschlechts, seiner hautfarbe, seiner religionszugehörigkeit usw benachteiligt werden darf, udn was machen die feministinnen? genau das gegenteil, die quote ist keine gleichbehandlung, das familienrecht ist keine gleichbehandlung, die landesverteidigung ist keine gleichbehandlung, das strafrecht ist keine gleichbehandlung, die förderungen sind keien geichbehandlung, die beratungsangebote sind keine gleichbehandlung, die telefonhotlines bezüglich gewalt sind keine gelichbehandlung, das bildungssystem bedeutet keine gelichbehandlung, warum sind nicht alle gesetze geschlechtsneutral verfasst?? und warum sind die feministinnen so dagegen?? weil sie an gleichberechtigung und gleichbehandlung nicht interessiert sind

    es kann keine frauenrechte (oder sind faruen keine menschen??) geben, genausowenig gibt es männerrechte, es gibt nur menschenrechte und die sollten für alle gelten, allein die diskussion um frauenrechte von feministinnen ist ein akt des sexismus mit den mitteln des rassismus

    die beschneidungsdiskussion war ja auch so ein akt, es gibt die zwei grundrechte, anrecht auf körperliche unversehrtheit und freie religionsausübung beides wird dem kind verwehrt und die befürworter liegen einem irrtum auf, denn es geht bei der beschneidung nicht um die frei religionsausübungd er eltern, sondern um die des kindes, dem diese verwehrt wird, die eltern können ja weiterhin im großen und ganzen machen was sie wollen (außer zu terror aufrufen, morden oder sonst was in der richtung) beten und essen können wie sie wollen und wann sie wollen und zu wem sie wollen, das kind kann sich aber nicht mehr entscheiden

    und was ganz irre war, frauen haben uns männern erklärt wie das ist und wie sich das anfühlt, das ist in etwa so, wie wenn ein mann den frauen erklärt, wie sich menstruationsbeschwerden anfühlen und sie sich nicht so anstellen sollten - alles halb so wild

    AntwortenLöschen
  22. Der Feminismus ist nicht nur ein "Rückfall hinter das marxistische Reflexionsniveau", sondern ein Rückfall in den Biologismus, denn es gibt unzählige Förderprogramm, an denen nur Frauen teilnehmen dürfen, und zwar aufgrund ihrer Geschlechtsteile, was der Gender-Theorie eigentlich widerspricht, denn für sie ist Geschlecht in erster Linie etwas Kulturelles. In der politischen Praxis läuft es aber auf einen extremen Biologismus hinaus. Vgl.:
    http://www.cuncti.net/streitbar/333-bin-ich-jetzt-ne-frau
    Auch Ferdinand Knauß kommt zu dem Schluss, dass die Politik des Feminismus in den Biologismus mündet:
    http://www.wiwo.de/erfolg/trends/frauenpolitik-die-rueckkehr-der-privilegiengesellschaft/8181748-3.html

    AntwortenLöschen
  23. Die brauchen alle DEN Feminismus? DEN Feminismus gibt es doch nicht, oder?
    Ich brauche den Feminismus, weil Friede, Freude ein grosses Stück Eierkuchen für alle ein Menschenrecht ist.

    AntwortenLöschen
  24. Selbstverständlich gibt es trotz seiner vielen Varianten DEN Feminismus.

    Ihr dürft nicht jeden Scheiss glauben, der so rumgeprahlt wird.

    AntwortenLöschen
  25. Ich brauche Feminismus, weil ich als Frau so einen Teil der Verantwortung für mein Leben abgeben kann.

    AntwortenLöschen
  26. Ich brauche Feminismus, weil Demokratie und Rechtsstaat und der ganze andere Rotz, den weiße Männer zu Wahrung ihres Besitzstandes erfunden haben, irgendwie Kackscheiße ist.

    Ich brauche Feminismus, weil's nachts kälter ist als draußen.

    Ich brauche Feminismus, weil Chewbacca ein riesiger Wookiee vom Planeten Kashyyyk ist, aber auf dem Planeten Endor mit winzigen Ewoks lebt.

    Ich brauche Feminismus, weil es auf der Welt sowieso schon zu wenig zum Lachen gibt.

    AntwortenLöschen
  27. Ich brauche Feminismus, damit der kleine Phillip, der gerade das Lesen gelernt hat, wenn er morgens zur Schule schlendert und an einem Kiosk vorbeigeht, von z.B dem Spiegel(38/2003), der dort gut sichtbar ausliegt, augeklärt wird, dass er eine Krankheit/Missgeburt ist, während ganz Deutschland darüber diskutiert, dass Bemerkungen über die Dirndlqualitäten einer erwachsenen Frau, übelster Sexismus ist(#aufschrei).

    AntwortenLöschen
  28. Oh, hier ist schon die Antwortseite:
    http://man-tau.blogspot.de/2013/07/wer-braucht-feminismus-na-wir.html

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hier ist eine Antwortseite auf die Aktion: "Wer braucht schon Feminismus?" - ich hab die Adresse von einem Leser per Mail bekommen:
      https://www.facebook.com/werbrauchtschonfems?hc_location=stream

      Finde ich eine gute Idee.
      Aber in einer Hinsicht auch ein Beispiel dafür, dass Männer manchmal mit dem Hintern wieder einreißen, was sie vorne aufgebaut haben.Die Gestaltung ist der Originalseite schön nachempfunden, das Logo wirkt gut - und in der Titelseite findet sich dann eine Kombination von Bildern, die Falschbeschuldigungen thematisieren, die aber selbst von Gutwilligen als Verharmlosung sexueller Gewalt verstanden werden können. Neues Beispiel für ein altes Thema: Ich glaube, dass man mehr gewinnt, wenn man nicht so auf die Kacke haut, sondern die Perspektiven von Leuten mit einberechnet, die anderer Meinung sind.

      Löschen
  29. "Und noch ein Satz exklusiv für Sven Lehmann [..] Ich brauche Feminismus, weil das Reich feministischer Geschlechterklischees der einzige Ort ist, an dem Männer sich noch als mächtige Herrscher beschreiben können, ohne dass jemand lacht."

    *rofl*

    Ich brauche Feminismus, weil das Reich feministischer Geschlechterklischees der einzige Ort ist, an dem Männer sich noch als frauenbeschützende Helden und weiße Ritter inszenieren können, ohne dass jemand sie als Ewiggestrige wahrnimmt.

    AntwortenLöschen
  30. Ich brauche Feminismus, weil das Reich feministischer Geschlechterklischees der einzige Ort ist, an dem Männer sich noch als frauenbeschützende Helden und weiße Ritter inszenieren können, ohne dass jemand sie als Ewiggestrige wahrnimmt.

    Wie wahr! Ich charakterisierte das Verhalten männlicher Feministen manchmal als "die Transformation tradierter Geschlechterverhältnisse in die Postmoderne".

    AntwortenLöschen
  31. Ein wie ich finde bemerkenswerter YouTube Channel hierzu vielleicht passend hierzu "girlwriteswhat":

    Zwei Beispiele neben noch weiteren interessanten Beiträgen dort:

    http://www.youtube.com/watch?v=vp8tToFv-bA
    http://www.youtube.com/watch?v=w__PJ8ymliw

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für die Hinweise! Ich hatte schon einmal Videos von "girlwriteswhat" gesehen, diese noch nicht. Sie passen in meinen Augen sehr gut. Der "verfügbare Mann" (disposable male) aus dem ersten Video - meines Wissens ein Begriff von Warren Farrell aus "The Myth of Male Power" - ist für mich einer der zentralen Begriffe, wenn es um Männerrechte gibt.

      Es gibt auch ein passendes Blog dazu, von derselben Autorin:
      http://owningyourshit.blogspot.de/

      Löschen
    2. "Disposable male" sollte man wohl doch besser als "entsorgbaren Mann" uebersetzen. Oder vielleicht noch besser als "wegwerfbaren Mann". "Verfuegbar" ist viel zu schwach. So wird der Begriff doch auch in dem entsprechenden Videoblog verwendet.

      Löschen
    3. @Oliver K. Du hast völlig Recht - die Übersetzung "verfügbar" fängt die Härte des englischen Begriffs nicht ein. Denkbar wäre auch eine Übersetzung als "Einweg-Mann" oder "Wegwerf-Mann", der eben nach Gebrauch entsorgt werden kann.

      Ich hatte mich für "verfügbar" entschieden, weil mit der Rede vom "disposable male" eben auch eine Verfügungsgewalt über männliche Arbeit oder männliche Leistungen ausgedrückt werden soll. Mit dieser Konzentration auf den sachlichen Gehalt geht allerdings der zynische Beiklang verloren, der für den Begriff ebenso wichtig ist - da stimme ich Dir zu.

      Löschen
  32. Wir brauchen Feminismus, weil er voll geil ist:

    http://www.youtube.com/watch?v=ZD1lADQ_lzA

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "Asozial, amateurhaft und null lustig!" - "Super! Danke fürs Hochladen!" Olaf Schubert polarisiert offenbar ein bisschen. Ich finde es ein schönes absurdes Beispiel für eine nicht ganz gelungene Kommunikation, danke dafür!

      Hiermit übersende ich übrigens Glückwünsche für den tausendsten Kommentar auf diesem Blog.
      Danke dafür, auch an alle auch zuvor Beteiligten!:-)

      Löschen
    2. Auf die nächsten tausend.

      Löschen